Im süddeutschen Raum der früheren Jahrhunderte wurde das Recht, eine Apotheke neu einzurichten, vom jeweiligen Landesherrn vergeben.
Wann dies im Fall der Stadt-Apotheke Langenzenn der Fall war, lässt sich nicht mehr genau sagen. Sie bestand jedoch schon zur Zeit des großen Stadtbrandes von 1720 und wurde bis zur Wiederherstellung des Stadtviertels, in dem sie sich heute noch befindet, nach Wilhermsdorf ausgelagert.
Im Jahre 1756 wurde sie nach Langenzenn zurückgebracht.
Da es damals noch keine fabrikmässig hergestellten Arzneien gab, mußte jedes Medikament, mit oder ohne ärztliche Verordnung, individuell hergestellt werden. Diese Medikamente bestanden aus Pillen, Abkochungen oder Aufgüssen, Puder und Pasten und einigem mehr.
Viele Geräte, die dafür benutzt wurden, sind heute noch vorhanden und können neben dem Originalregal der alten Apotheke im Heimatmuseum der Stadt Langenzenn besichtigt werden.
Heutzutage geht es in unserer Apotheke selbstverständlich moderner zu.
Seit einigen Jahren ist sie in den Händen von Apotheker Hans Georg Zirbs und seinem erfahrenen Team.